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Ein Baby mit Diane Kruger: Warum Norman Reedus ein cooler Dad ist

Warum Norman Reedus ein cooler Dad ist

Ein Baby mit Diane Kruger: Warum Norman Reedus ein cooler Dad ist

Bestätigt ist es noch nicht, doch die neuesten Fotos von Diane Kruger sprechen Bände: Vor Kurzem zeigte sie beim Herwinken eines Taxis einen prallen Babybauch. Schon seit mehreren Wochen gibt es Gerüchte um eine mögliche Schwangerschaft der Schauspielerin, die sich aktuell ausschließlich in bauchkaschierender Robe zeigt. Eine Überraschung wäre ein Baby dennoch – besonders lange ist die 42-Jährige noch nicht mit ihrem Freund Norman Reedus zusammen. Aber in jedem Fall ist eines klar: Er wird ein richtig cooler Dad, denn dies hat der "The Walking Dead"-Star mit Sohnemann Mingus Lucien schon ausreichend bewiesen!

Mingus Lucien Reedus stammt aus Normans Beziehung mit dem dänischen Topmodel Helena Christensen. Fünf Jahre waren die beiden ein Paar, 1999 kam der gemeinsame Sohn zur Welt. Doch auch nach der Trennung zeigen sie, dass sie immer noch eine Familie sind. Mingus hat ein gutes Verhältnis zu beiden Eltern und ist mittlerweile schon ganz schön groß geworden: Im Juni 2018 machte er seinen Schulabschluss. Norman und Helena platzten vor Stolz, wie sie auf Instagram der Öffentlichkeit zeigten.

We’re so proud of you Tillykke sønnike vi er så stolte af dig LOVE YOU SO MUCH!! #classof2018

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Daddys größter Fan und Kritiker

Doch der Stolz ist nicht einseitig: Mingus ist ein großer Fan von Daddys Erfolgsserie "The Walking Dead" und natürlich auch von Fanliebling Daryl Dixon, den Norman spielt. Nach der TV-Ausstrahlung schreibt er seinem Vater oftmals, was er von der Folge hält. Für die dritte Episode der siebten Staffel gab es dickes Lob vom Teenager-Sohn. In "Die Zelle" ist Norman sogar nackt zu sehen. Für Mingus aber kein Grund sich zu schämen, er war begeistert: "Großartige Folge, du hast gerockt!!!" Voller Stolz teilte Norman einen Screenshot der Nachricht mit seinen Instagram-Followern.

Von der Premierenfolge der Staffel war der Sohnemann allerdings nicht so begeistert. In der anschließenden Live-Show "The Talking Dead" las Norman ganz offen die Kritik seines Sohnes vor. Wie Negan (Jeffrey Dean Morgan) Glenn (Steve Yeun) erschlug, war selbst für den damals 17-Jährigen wohl zu viel. "Nicht cool, Mann! Nicht cool. Das war das Verrückteste, das ich je im Fernsehen gesehen habe. Sag Jeffrey, er ist ein Arschloch." 

Auf der Walker Stalker Con in Atlanta 2015 verriet Norman bereits, dass Mingus die Zombie-Serie gern kritisiere und auch kein Blatt vor dem Mund nimmt, wenn etwas in seine Augen nicht so gut gelungen ist. Mingus selbst ist auf diesen Conventions auch öfter dabei. Meistens an seinem Geburtstag – und dann kann Papa Norman das Publikum dazu animieren, ein Geburtstagsständchen zum Besten zu geben. Dies machte er beispielsweise auf der Comic Con 2012 und bei der "The Walking Dead"-Premiere 2015 in New York. 

Cooler Papa Daryl Dixon

Die Begeisterung für Daddys Rolle in der Zombie-Serie verstört sogar einen Norman Reedus manchmal. So auch, als er Mingus' Kleiderschrank ausmisten wollte. Was kann weg? Auf diese Frage brachte der Sohnemann einen Stapel Daryl-Dixon-Shirts. Dafür gab's sogar Hausarrest aufgebrummt. Aber der Junior zeigt seinem alten Herrn schon, dass er jetzt sein eigener Herr ist. "Er ist cooler als ich, schlauer als ich, lustiger als ich", beschreibt der stolze Vater den Sohn.

Dazu traut Norman seinem Sohn auch einiges zu: In Daddys eigener Show "RIDE with Norman Reedus" hatte Mingus gar schon einen Gastauftritt. Im Finale der zweiten Staffel "Mein New York" bewies Reedus Junior sein Schachtalent im Washington Square Park. Nach zwei Partien, in der Norman eine Niederlage einstecken musste, schickte er seinen Sohn vor. "Ich habe es Mingus beigebracht als er klein war. Wir kamen hier her, spielten eine Partie nach der anderen und ich sah ihm zu, wie er die Leute binnen Minuten besiegte. Und ich dachte: 'Das ist mein Kind!'"

Norman verdankt seinem Sohn seinen besten Freund

Natürlich beeinflusst der Sohn auch Daddys Privatleben. So ist Norman stolzer Besitzer eines Katers, den er als seinen besten Freund bezeichnet. Der Stubentiger ist nicht gern allein, und so nimmt Norman ihn überallhin mit. Sogar bei einem Fotoshooting für das "People"-Magazin war er mit dabei. Dort erzählte er auch, wie er zu diesem tierischen Freund kam: "Als mein Sohn etwa fünf Jahre alt war, sagte er zu mir 'Daddy, ich brauche ein kleines, schwarzes Kätzchen.'" Er fragte, warum und bekam die Antwort "Ich brauche einfach ein kleines, schwarzes Kätzchen." Also Grund genug für Norman, ganz New York nach besagtem Kätzchen abzusuchen. Er fand eines "und der Typ sagte zu mir 'Ich habe all diese anderen Kätzchen, du willst dieses nicht nehmen.' Und ich fragte 'Warum?' und er 'Diese Katze wird nie jemanden lieben.' Und ich sagte 'Ich nehme sie!' und jetzt ist diese Katze einfach eine flauschige Kugel voller Liebe." Zu diesem Zeitpunkt hatte Norman in seiner New Yorker Wohnung nur schwarze Böden, wo das Kätzchen kaum zu sehen war, abgesehen von den Augen. So kam der Kater zu seinem Namen: Eyes In The Dark (auf Deutsch: Augen im Dunkeln). Und wer kam auf den Namen? Natürlich Mingus!

Los Angeles

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Daddys liebstes Foto-Motiv

Neben der Schauspielerei ist Norman Reedus als Fotograf tätig. Er hatte schon mehrere Ausstellungen und auch einen Bildband mit seinen Fotos veröffentlicht. Eines seiner liebsten Motive: Söhnchen Mingus. Bis heute postet Norman auf seinem Instagram-Profil süße Kinderfotos seines Sprösslings. Seitdem er ein Baby war, belästigte er ihn mit seinen "seltsamen Kunst-Sachen", wie er auf der Walker Stalker 2015 in Atlanta erzählt. So probierte er auch häufig verschiedene Beleuchtungen an ihm aus. Anscheinend hat der inzwischen fast erwachsene Sohn nichts gegen die vielen Kinderfotos von ihm, die ständig wieder im Netz auftauchen.

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Nur ein Schnappschuss ist Norman durch die Lappen gegangen. In einem Interview auf dem YouTube-Kanal "Reserve Channel" wurde er gefragt, welches Ereignis er gerne auf einem Foto festgehalten hätte. Seine Antwort: "Die Geburt meines Sohnes." Nur hatte er überhaupt keine Chance, dass Mingus' Mutter Helena eine Kamera in den Kreißsaal gelassen hätte. Ob Norman bei Diane Kruger da bessere Karten hat? Immerhin scheint es ja gerade ein Trend zu sein, Geburten mit den Fans zu teilen. So machten es etwa der Rapper Macklemore und "Dawson's Creek"-Star James van der Beek.

Da es schon eine Weile er ist, dass Mingus ein Baby war, hat Norman in letzter Zeit wieder schwer geübt. Zum Beispiel mit der Tochter seines Serienkollegen und Freundes. Jeffrey Dean Morgan war im März 2018 Vater der kleinen George geworden, die sich bei "Onkel Norm" sichtlich wohl fühlt. Eines ist also sicher: Norman ist nicht nur ein wirklich cooler Dad, er ist auch bestens vorbereitet, sich um ein neues kleines Familienmitglied zu kümmern – und die Öffentlichkeit wird sicher davon mitbekommen!

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Autor: Simone Vinnbruch